Willkommen, visitor!   Registrieren   Login

Inserieren

Elektrovelo

Elektrovelo – Mobilität mit Spasseffekt

Zu Zeiten der innerstädtisch verstopften Strassen sind Elektrovelos eine kluge Alternative. Längst sind sie keine „Rentnerfahrzeuge“ mehr. Als Alternative zu den Öffentlichen sind Ziele schneller erreicht. Der Fitnesseffekt ersetzt die Parkplatzsuche. Neben den rechtlichen Vorschriften sind technische Besonderheiten der bequemen Fahrrädern mit Elektromotor zu beachten.

Die Anfänge der Elektro-Velos

Die Idee, ein Fahrrad mit einem elektrischen Motor auszustatten, besteht seit 1992. Der Schweizer Unternehmer Michael Kutter fertigte als Erster Elektro Velos in Serie an. 1995 stellte ein weiteres Unternehmen aus der Schweiz den Flyer vor. Bis heute ist das Modell ein Synonym für Pedelecs. Der Stand der Technik kannte bis dahin keine geeigneten Stromversorgungen. Erst die heute gebräuchlichen Lithium-Polymer-Akkus machen es möglich, die hohen elektrischen Ströme ohne Schaden zu nehmen bereitzustellen. Eine Bauart der Elektro Velos aktiviert den Motor durch das Betätigen der Pedale über einen Sensor am Tretlager. Andere Produzenten entwickelten einen „Gasgriff“ und nannten diese Art der Fahrräder E-bikes. Aus dem Grund gibt es keine einheitliche Terminologie. Die Bezeichnung E-Bike hat sich als Oberbegriff für alle Elektrovelos durchgesetzt. Der Ausdruck Pedelec leitet sich aus pedal electrical cycle ab und unterscheidet die Fahrräder mit Tretunterstützung von denen mit einem „Gasgriff“ gesteuerten Antrieb.

Vom Rentnerfahrrad zum Alltagsrad

In den Anfängen belächelten die Bikerwelt elektrounterstützte Fahrräder. Grossen Anklang fanden sie bei der älteren Generation, die die zusätzliche Kraftwirkung gerne in Anspruch nahmen. Mit technisch verbesserten Motoren, Energierückgewinnung beim Leerlauf und einer aufwändigen Regelelektronik interessieren sich heute immer mehr Radler für diese Art von Velos. Höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten verbinden im Stadtverkehr schnell und zügig die Ziele. Geringe Schadstoff-Emissionen tragen zu einem besseren Klima in den Innenstädten bei. Im Vergleich zu den Verbrennungsmotoren haben Elektrofahrzeuge eine geringe Schallemission. Auch Radsportler profitieren von der umweltfreundlichen Rad-Alternative. Mountainbiker können ihre Kräfte an schwierigen Passagen besser einteilen, Trekking-Biker legen höhere Distanzen zurück oder Radrennfahrer gestalten ihre Trainingseinheiten gemäss ihres Leistungsniveaus.

Thema Sicherheit

Für alle Nutzer gilt: das Fahrverhalten ist anders, als bei normalen Fahrrädern. Die Mechanik, verstärkte Rahmen, Motor und der Akku machen das E-Velo zehn Kilo schwerer als normale Velos. Das Ansprechverhalten der Ein- und Abschaltzeiten des Motors hat Einfluss auf die Balance. Neben dem Mehr an Geschwindigkeit sind diese Faktoren vor allem beim Abbremsen zu berücksichtigen. Der Anhalteweg verlängert sich beträchtlich. Ein langsames herantasten an die veränderten Situationen garantieren eine schnelle Umstellung. Regelmässige Kontrolle der Bremsbeläge und des Bremsmechanismus sind für ein sicheres Fahren wichtig. Nicht zu vergessen ist der richtige Reifendruck. Nur halb aufgepumpte Reifen erhöhen den Rollwiderstand und somit den Leistungsaufwand für Fahrer und Motor.

Der Energielieferant

Der Akku ist das zentrale Bauteil des Elektro Velos. Die Lebenszeit und die Leistungsabgabe hängt stark von der Beanspruchung ab. Moderne Akkus verfügen bei geringem Gewicht über eine hohe Leistungsdichte und erreichen einen grossen Aktionsradius. Je nach Fahrstil und Wegbeschaffenheit kann sich der Aktionsradius stark einschränken. Häufiges Abbremsen und Beschleunigen belastet den Energiehaushalt der Akkus und verkürzt sowohl die Fahrleistung als auch die Lebensdauer. Richtiges Laden lässt den Akku lange leben. Den bei den NiCd-Akkus gefürchteten Memoryeffekt gibt es bei den moderne Akkus nicht mehr. Einfach die Ladestation an das Stromnetz anschliessen und der Ladevorgang beginnt. Im Gegensatz zum schnellen Tanken von Benzin für Verbrennungsmotoren, benötigt ein Ladevorgang mehrere Stunden. Auch die Aussentemperaturen beeinflussen die Leistungsfähigkeit. Bei winterlichen Temperaturen kann der Energieträger bis zu 40 Prozent seiner Leistung verlieren. Akkus fühlen sich im warmen Büro am wohlsten.

Recht

Anders als in Österreich und in Deutschland gelten die Leicht-Motorfahrräder und Motorfahrräder in der Schweiz als Kraftfahrzeuge.

Leicht-Motorfahrrad

ist ein Zweirad, mit einem elektrischen Motor von maximal 500 Watt Leistung. Die Höchstgeschwindigkeit darf ohne zu treten 20 km/h und mit Tretunterstützung 25 km/h nicht überschreiten. Eine Helmpflicht besteht nicht, wird aber empfohlen. Ein E-Velo zählt in der Schweiz zu den Fahrrädern. Ohne einen Führerschein zu benötigen, kann überall dort gefahren werden, wo Fahrrad fahren erlaubt ist.

Motorfahrrad

die Leistung des Motors darf 1000 Watt nicht überschreiten. Bauartbedingt ist die maximale Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt. Bei dem Betätigen der Pedale liegt die Grenze bei 45 km/h. Wegen der erhöhten Unfallgefahr gibt es in dieser Kategorie seit dem 1. Juli 2012 in der Schweiz eine Helmpflicht. Ein Führerschein der Klasse F, eine Zulassung der Behörden und das Anbringen eines Kontrollschildes ist gesetzlich vorgeschrieben.

Nützliches Wissen zum Thema Elektromobilität

Rechtliches zu Elektrovelo’s

Bundesrat beschliesst Erleichterungen für gewisse Elektrofahrzeuge

E-Bike Glossar

Unser Blog

E-Bike kaufen

News aus unserem E-Bike Blog

Werbung